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Bauen, Wohnen und Umwelt

 

 

Auf den Seiten "Bauen, Wohnen und Umwelt" stehen Informationen für Bürger, Bauherren, Wohnungssuchende und andere Interessierte zur Verfügung. Hier können Sie sich nicht nur über die Aktivitäten der Stadt Würselen im Bereich Klimaschutz und Umwelt informieren, sondern beispielsweise auch aktuelle Bebauungsplanverfahren einsehen.

 

 

Wohnungswesen

 

Für das Gebiet der Stadt Würselen besteht seit geraumer Zeit bereits eine hohe Wohnraumnachfrage.  Dieser intensiven Nachfragesituation am Wohnungsmarkt begegnet die Stadt Würselen u. a. durch ihr Zukunftsprogramm, wobei hier insbesondere die bedarfsorientierte Erschließung und Entwicklung attraktiver Neubaugebiete zu nennen sind, ebenso wie der Bau von kostengünstigen Wohnungen für Einzelpersonenhaushalte, größere Familien mit mehr als zwei Kindern aber auch von alten- und behindertengerechten Wohnungen und Mehrgenerationenhäusern. Weiteres Ziel ist der Erhalt öffentlich geförderten Wohnraums („Sozialwohnungen“).

 

Auch die Aktivierung mindergenutzter Grundstücke und Ruinen durch gezielte Beratung der Eigentümer soll der Verbesserung der Wohnraumversorgung dienen. Auf diese Zielsetzungen des städtischen Zukunftsprogramms sei deshalb hier besonders hingewiesen.

 

>Zukunftsprogramm der Stadt Würselen

 

Informationen zu den einzelnen Aufgaben im Bereich Wohnungswesen (Mietspiegel, Wohnbauförderung, Wohnberechtigungsschein, Wohnraumüberwachung, -vermittlung, aufsicht) sind im Bürgerportal der Stadt Würselen zu finden unter https://buergerportal.wuerselen.de.

 

 

 

„Bäume des Jahres“ im Neubaugebiet Kapellenfeldchen

 

Die Idee, die seit 1989 jährlich benannten „Bäume des Jahres“ in Würselen zu setzen, schwebte schon lange in den Köpfen von Heinz-Gerd Groten, Gartenmeister beim städtischen Fachdienst KDW, und Bettina Püll, Planungsteam der Stadt Würselen, umher. Lediglich die geeignete Fläche dafür fehlte. Als es darum ging, die Grünflächen im Baugebiet Kapellenfeldchen zu planen, war man sich dann schnell einig, denn hier stand der gesuchte Platz zur Verfügung.

Begründet durch Dr. Silvius Wodarz und den Umweltschutzverein Wahlstedt e.V. ruft die Stiftung „Baum des Jahres“ mit ihrem  Förderverein und Kuratorium (KBJ) jeweils eine Baumart aus, die ein Jahr lang im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen und Veranstaltungen stehen soll. Viele Vereine, alle großen Naturschutzverbände Deutschlands sowie Fachpersonal aus Forst, Baumschulen und Baumpflege sind Mitglieder im KBJ und helfen dabei, eine bestimmte Art als Jahresbaum zu benennen. Dabei handelt es sich oft um selten gewordene Baumarten oder solche, die Probleme haben. Vor allem aber will die Stiftung damit die Schönheit, Wertigkeit, Funktionalität und die positive Wirkung von Bäumen ins öffentliche Bewusstsein rufen. Eine Erfolgsgeschichte – denn auf diese Weise sind seltenere Baumarten, wie beispielsweise die Eibe, der Speierling und die Schwarzpappel, ab dem Jahr ihrer Ernennung zum Baum des Jahres verstärkt angepflanzt worden. „Häufig stehen Baumarten auch in der Kritik, wie die Birke, weil sie als Allergieverursacher Nummer 1 verschrien ist; die Ernennung zum Baum des Jahres hat dazu geführt, der Birke die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdient: Denn ihre Bedeutung für unser Ökosystem ist unschätzbar hoch“, so Bettina Püll, Biologin im Team der Stadtplanung.

 

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Entlang der A 4, auf der Strecke von Aachen in Richtung Köln, kann man bereits seit ein paar Jahren die Bäume des Jahres bewundern, deren Namen auf großen Schildern zu lesen sind. „Aber unsere Bäume des Jahres können Interessierte nicht nur im Vorbeifahren, sondern quasi hautnah erleben“, so Heinz-Gerd Groten, Gartenmeister bei der Stadt und zuständig für die fachgerechte Pflanzung der Jungbäume. Groß war die Freude, als die Bauland Würselen Verwaltungs-GmbH zusagte, die Kosten für Lehrtafeln und deren Montage zu übernehmen. „Jeder Baum des Jahres hat nun seine eigene Lehrtafel, die den interessierten Bürgern die wichtigsten Informationen über den Baum verrät“, erklärt Manfred Zitzen. „Uns ist wichtig, dass in einem so hochwertigen Neubaugebiet auch die Grünflächen etwas Besonderes zu bieten haben“, ergänzt Franz Jansen – beide sind Geschäftsführer der Bauland Würselen.

  

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Bereits 26 „Bäume des Jahres“ stehen auf der zentralen Grünfläche zwischen Kapellenfeldchen und An der Dobachquelle, in der kleinen Ausgleichsfläche in der südöstlichsten Ecke des Neubaugebiets (Zugang Im Kamp) und auch noch am Rand des Retentionsbeckens. Drei der Bäume des Jahres müssen während der kommenden Pflanzperiode ersetzt werden, sie haben die Anwuchsphase nicht geschafft. Auch die Schwarzpappel, Baum des Jahres 2006 und bereits auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzenarten geführt, ist noch nirgendwo zu finden. „Wir werden dazu Ableger aus einer autochthonen Schwarzpappel ziehen, die bereits seit 800 Jahren in Würselen-Pley steht und als Naturdenkmal besonders geschützt ist“, kündigt Heinz-Gerd Groten an, denn besonders wichtig sei, dass die jungen Schwarzpappeln „reinrassig“ seien, und es sich nicht um eine Hybridpappel handelt. Die Unterscheidung ist schwierig, aber bei der Pleyer Pappel handelt es sich um eine echte Schwarzpappel, die ihre durchschnittliche Lebenserwartung bereits um 600 Jahre überschritten hat.

Viel Platz, um die kommenden „Bäume des Jahres“ auf den Grünflächen im Neubaugebiet Kapellenfeldchen noch ergänzend zu pflanzen, ist nicht mehr. „Vielleicht haben wir Glück und eine der Baumarten, die wir hier gesetzt haben, die aber noch nicht zu den Bäumen des Jahres gehört, wird in den kommenden Jahren ebenfalls ernannt“, hofft Bettina Püll. Und vielleicht findet sich in absehbarer Zeit ja auch eine neue innerstädtische Grünfläche, die sich für die Anpflanzung weiterer Jahresbäume eignet.

 

>INFO-Flyer: "Bäume des Jahres" in Würselen

 

 

 

"Urbanes Gärtnern" startet in Würselen

 

Das von der Grünen Fraktion im Rat initiierte und vom Fachdienst KDW vorbereitete Projekt zum „Stadt-Gärtnern“ ist jetzt an einem ersten Standort gestartet. Die in Scherberg durch den Fachdienst KDW aufgestellten Hochbeete wurden von Anwohnern mit ersten Pflanzen bestückt und nun sind die Bürger aufgerufen, hier weiter mitzumachen.

 

Urbanes Gärtnern in Würselen
Foto: privat

 

Die Idee zum ersten „Urban Gardening“ entstand vor vielen Jahren in New York. Inzwischen gibt es solche Projekte in vielen Ländern, auch in etlichen deutschen Kommunen, unter anderem in Aachen und jetzt auch in Würselen. Mit diesem Projekt, in anderen Kommunen auch „Essbare Stadt“ genannt, lassen sich viele Umwelt- und soziale Ideen verwirklichen. Neben der Förderung der Gemeinschaft und auch der Integration wird hier auch der Bedarf an günstiger Versorgung mit Gemüse bedient. Die Artenvielfalt der Pflanzen kann über solche Projekte gefördert werden, denn alte Sorten bleiben erhalten. Dies dient dann wiederum dem Schutz von Bienen, Schmetterlingen und anderen Tieren. In der Gemeinschaft wird das Wissen um verschiedene Pflanzen weitergegeben und erhalten.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Broschüre zum Thema herausgegeben, die hier zum Download bereit steht. Hierin sind viele weitere Ideen und Möglichkeiten vorgestellt, die nach einem erfolgreichen Start des Projekts in Scherberg sicher an anderen Stellen im Stadtgebiet weiter umgesetzt werden können.

 

Broschüre des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:

 

>"Gemeinsam gärtnern in der Stadt - Praxisbeispiele aus Nordrhein-Westfalen"

 

 

 

Baubroschüre der Stadt Würselen

 

Fachinformationen für Bauwillige finden Sie insbesondere auch in der Baubroschüre der Stadt Würselen, die hier zum kostenlosen Download bereit steht. 

 

Die Baubroschüre wird derzeit überarbeitet und erscheint anschließend in einer Neuauflage.

 

 

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>Baubroschüre der Stadt Würselen (pdf: 3.558 KB)

 

 

Den Ansprechpartner zu Ihrem konkreten Anliegen finden Sie im Bürgerportal:

 

>https://buergerportal.wuerselen.de